Gute Neuigkeiten: Ich hab endlich mit meinem Praktikum angefangen! Heut war mein erster Tag bei PACSA und mir schwirrt noch richtig der Kopf von den ganzen Infos die ich über die Organisation gelesen habe. Keine Angst, ich schreib das jetzt nicht alles auf. Hier nur eine kurze Zusammenfassung:
PACSA ist eine Non-Profit und Nicht Regierungsorganisation mit Hauptsitz im Zentrum von PMB. Ausgeschrieben bedeutet das „Pietermaritzburg Agency for Christian Social Awareness“. Die Arbeitsfelder sind so interessant wie vielfältig. Eine große Rolle spielt natürlich die Abteilung für HIV/AIDS, die immer wieder Aufklärungskampagnen macht, in Schulen geht, Infomaterial druckt, ... Als nächstes wäre die Abteilung für Konfliktmanagement zu nennen. Hier wird vor allem mit Jugendlichen gearbeitet und es geht eigentlich um alle möglichen Konflikte, die Jugendliche so haben, von Gruppendruck bis Teenage Schwangerschaften (von denen es hier wirklich viele gibt). Dann gibt es noch die Abteilung für Demokratie und Partizipation, bei der es darum geht, den Leuten Demokratie „beizubringen“, ihnen also zu erklären wie Entscheidungen auf Kommunalebene getroffen werden, was sie tun können um ihr Recht auf Wasser wahrzunehmen (das hier nicht alle bezahlen können und deshalb auch mal abgestellt werden kann – aber immerhin gibt es ja ein Menschenrecht auf Trinkwasser) oder auch, wie sie sich organisieren und Interessenvertretungen gründen können. Das ist noch lange nicht alles, aber ich denke, für einen Eindruck reicht es.
Ich bin in der Kommunikationsabteilung und soll eine kleine Forschungsarbeit darüber machen, wie bekannt und etabliert PACSA in der Gesellschaft (Kirchen, Unternehmen, Einzelpersonen, ...) ist und wie man die öffentliche Unterstützung ankurbeln kann.
Wer mehr ueber die Organisation wissen will, kann auch einfach unter www.pacsa.org.za nachlesen.
Ich freu mich wirklich schon auf die arbeit. Heut wurde ich allen vorgestellt (wobei ich mir glaube nur 2 Namen gemerkt habe) und muss sagen, dass es wirklich eine tolle Truppe ist. Der Großteil ist schwarz, es gibt aber auch einige wenige Weiße und zwei Inderinnen.
Inzwischen bin ich auch bei der Bastew Familie ausgezogen. Diese Woche wohne ich bei einem Projekt das „Rette ein Kinderleben / Save a Child“ heißt. Die Leitung dessen liegt in der hiesigen deutschsprachigen Gemeinde. Es ist ein Patenschaftsprojekt mit Paten aus Deutschland und Kindern in 2 Schulen hier, v.a. AIDS-Waisen aber auch anderen bedürftigen Kindern. Geleitet wird es vom Vikar der deutschsprachigen Gemeinde, René. Gestern Abend haben sie die Zusage für die Finanzierung eines 200.000 € Bauprojekts bekommen und René hat einen anderen Praktikant und mich zum Bier eingeladen. In einer gemütlichen Kneipe gab es Windhoek und Amarula, dazu einen verflixt leckeren cross gebackenen Kartoffel-Käse Snack mit Sour Cream. Zum Glück muss ich jetzt immer 30’ auf Arbeit laufen...
Heut hat sogar die Sonne wieder geschienen, ihr seht also – alles wird gut, man muss nur daran glauben!
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1 Kommentar:
Hallo,Katharina, hier grüßt Dich Monika Schlonski aus dem düsteren und nassen Melle. Mit großem Interesse lese ich Dein Tagebuch. Weiter so. Sollten Dit Mfekas über den Weg laufen, dann herzliche Grüße
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